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Abgeben statt Aussetzen

Mittwoch, 22. Juli 2015

Abgeben statt Aussetzen

 

Vor langer langer Zeit haben auch wir einmal ein ausgesetztes Meerschweinchen auf einem Spazierweg nahe dem Feld in einem dornigen Gebüsch entdeckt. Das dornige Gestrüpp rettete dem Tier wohl das Leben, denn der Weg lag auf einer Gassi-geh-Route für Hunde, die aber durch das Gestrüpp nicht an das Meerschweinchen herankamen.

 

Wir hörten es rascheln, dachten an einen Vogel oder Ähnliches, als uns plötzlich ein pechschwarzes Meerschweinchen im Gebüsch auffiel. Also nichts wie retour, eine Transportbox holen mit Heu und vielen Gurkenscheibchen. Mit diesen Gurkenscheibchen wurde ein Pfad bis zur Box gelegt und mit viel Geduld lockten wir das total verängstigte Tier dort hinein.

 

Diese Geschichte ging noch einmal gut aus für das Meerschweinchen. Trotzdem hören wir immer wieder, dass Meerschweinchen – gerade zur Ferienzeit - ausgesetzt werden.

 

Meerschweinchen haben in der freien Natur KEINE Überlebenschance! Dies bedeutet das sichere Todesurteil für die Fellnasen. Haustiere wie Meerschweinchen in freier Wildbahn auszusetzen ist außerdem strafbar.

 

Diese ausweglose Situation muss nicht sein, wenn die Meerschweinchenhaltung beendet werden soll. Geben Sie Ihr(e) Meerschweinchen bei einer Notstation oder Tierschutzvereinen wie einem Tierheim ab. Viele Notstationen und Tierschutzvereine fragen nicht nach dem Warum, sondern nehmen das Tier anstandslos auf, bevor es draußen verenden würde.

 

Abgeben statt Aussetzen!

 

Um dem Aussetzen entgegenzuwirken, schließen wir uns der Aktion „Abgeben statt Aussetzen“ an, um möglichst viele Tierbesitzer auf diese Option hinzuweisen und auch, um auf möglicherweise ausgesetzte Tiere zu achten – und nicht weg zu schauen!

 

Alarmieren Sie die nächstgelegene Notstation, Tierheim, Polizei oder Feuerwehr, damit die Tiere gesichert werden können. Denn Meerschweinchen sind auf uns Menschen angewiesen.